Private Krankenzusatzversicherung

Private Krankenzusatzversicherung

Eine private Krankenzusatzversicherung ist für alle Personen empfehlenswert, die Lücken im Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenversicherung schließen und Eigenanteile verringern möchten (Ergänzungstarife). Sie ist also ideal, wenn der Wechsel in eine private Krankenvollversicherung nicht möglich ist, aber das Leistungsniveau eines Privatversicherten angestrebt wird.

Zusatztarife können für verschiedenste Gesundheitsbereiche und Bedürfnisse gewählt werden und ermöglichen eine individuelle Erweiterung der gesetzlichen Gesundheitsvorsorge. Eine private Krankenzusatzversicherung kann zum Beispiel für Zahnersatz, Krankenhausaufenthalte oder Naturheilverfahren abgeschlossen werden. Je nach Gesellschaft werden die Tarife einzeln oder im Paket angeboten.

KlinikSchutz

Eine private Krankenzusatzversicherung bietet viele Vorteile und Privilegien. Das gesetzliche Krankenversicherungssystem arbeitet nach dem Umlageverfahren und kommt aufgrund des demografischen Wandels an die Grenzen seiner Finanzierbarkeit. Immer weniger junge Menschen müssen mit ihren Beiträgen die höheren Gesundheitskosten älterer Menschen schultern. Höhere Beitragssätze, Kürzungen der Regelleistungen und Zuzahlungen sind bereits jetzt Realität und werden auch in Zukunft wahrscheinlich sein. Das folgende Video veranschaulicht in leicht verständlicher Weise diese Problematik.

Die PKV als Voll- und Zusatversicherung sorgt also dafür, dass eine exzellente Gesundheitsversorgung sichergestellt ist. Nicht umsonst zählt das deutsche Gesundheitssystem zu den Besten der Welt!

Leistungsumfang
Eine private Krankenzusatzversicherung deckt prinzipiell 5 Leistungsbereiche ab, die je nach Bedarf einzeln oder im Paket abgeschlossen werden können:

  • ambulante Heilbehandlung (z.B. Naturheilverfahren, Akupunktur, Brille)
  • Zahnbehandlung und –ersatz, Kieferorthopädie (z.B. Inlays, professionelle Zahnreinigung)
  • Wahlleistungen für Krankenhausaufenthalte (z.B. Einbettzimmer, Chefarztbehandlung)
  • Tagegelder (z.B. Krankentagegeld, Krankenhaustagegeld, Pflegetagegeld)
  • Ergänzungsversicherungen (z.B. Auslandsreise-Krankenschutz, Kurtagegeld)
Wartezeiten
Unter Wartezeiten versteht man die leistungsfreie Zeit zu Beginn des Vertrags. Insofern kann man die Wartezeiten auch als Karenzzeiten bezeichnen, in denen keine Leistungspflicht des Versicherers besteht. Dadurch soll die Versichertengemeinschaft vor Leistungsfällen für Krankheiten geschützt werden, die bereits vor Vertragsschluss vorhanden waren. Beiträge müssen für die Wartezeit trotzdem entrichtet werden.

Die Vereinbarung von Wartezeiten ist in der privaten Krankenzusatzversicherung bei den meisten Gesellschaften die Regel (v.a. im ambulanten und zahnmedizinischen Bereich). Diese unterscheiden zwischen den allgemeinen (3 Monate) und besonderen (8 Monate) Wartezeiten.

Die Zusatzversicherer können aber auch in einzelnen Leistungsbereichen auf Wartezeiten verzichten. Ein Versicherungsmakler hilft bei der Marktsondierung und Wahl der richtigen Zusatzversicherung.

Abrechnungsmodalitäten
Zusatzleistungen werden nicht über die Krankenkassenkarte, sondern über die private Krankenzusatzversicherung abgerechnet. Grundsätzlich gilt das Kostenerstattungsprinzip, d.h. der Versicherte geht in Vorkasse und reicht die Rechnung bei der Zusatzversicherung im Original ein. Diese erstattet schließlich ihre zu erbringende Leistung an den Versicherten zurück.
PKZV-Beratung durch einen Versicherungsmakler
Ein Versicherungsmakler hat als ungebundener Produktvermittler die uneingeschränkte Beratungsgrundlage. Nur dieser kann den Markt objektiv untersuchen und seinen Mandanten das bestmögliche Produkt in Aussicht stellen. Ferner hat nur er die Möglichkeit, vor Antragstellung eine Risikovorabanfrage bei diversen Versicherungsgesellschaften durchzuführen, um eine mögliche Versicherbarkeit seiner Mandanten auszuloten. Künftige Zusatzversicherte haben den Vorteil, dass Ihre Gesundheitsdaten dadurch geschützt bleiben und es zu keinem Negativeintrag in der zentralen Wagnisdatei (HIS) kommt.

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