Fondspolicen: „Einmal abgeschlossen, nie wieder angefasst“?

Fondspolicen: „Einmal abgeschlossen, nie wieder angefasst“?Fondspolicen in Gestalt fondsgebundener Lebens- oder Rentenversicherungen gewinnen kontinuierlich an Beliebtheit. Gerade in Niedrigzinszeiten bieten sie überzeugende Vorteile – zuvörderst ihr Renditepotenzial. Doch wie lässt sich dieses optimal ausnutzen? Wir erklären Ihnen, wie Sie vorgehen sollten!

Fondspolicen und die Kapitalmärkte

Langfristig, das zeigt die Erfahrung, geht es an den Kapitalmärkten immer nach oben. Diese Tatsache machen sich Fondspolicen zunutze und verknüpfen sie mit verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen, von Beitragsgarantien bis Ablaufmanagement. Dies lässt sie zu einem attraktiven Baustein der privaten Altersvorsorge werden.

Doch neben der Auswahl des bzw. der richtigen Fonds und der spezifischen Renditesicherungs-Mechanismen, sollte auch die Wertentwicklung regelmäßig im Auge behalten werden.

Don‘ t touch me?

Laut einer neuen Studie schöpfen die meisten Versicherten das Potenzial ihrer Police nicht aus. Hauptgrund ist die Auswahl zu schwacher Fonds – und das anschließende Festhalten daran. Denn nach dem Motto „Einmal abgeschlossen, nie wieder angefasst“ lassen zahlreiche Versicherte ihre Fondspolicen in der Schublade schmoren und wundern sich allenfalls Jahr für Jahr darüber, dass der mitgeteilte Rückkaufswert nicht den Erwartungen entspricht. Dabei lassen sich mäßig performende Fonds (und darunter finden sich viele mit bekannten Namen) ohne großen Aufwand aussortieren. Die meisten Policen ermöglichen solche Wechsel sogar kostenlos, zumindest einmal im Jahr.

Ein kurzer Vergleich und eine Mitteilung an den Versicherer genügen, um die Ertragskraft der Fondspolice deutlich zu steigern. Wer dabei Unterstützung wünscht, kann gerne mit seinem Finanzberater Kontakt aufnehmen.

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